Rückblick

9. Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz

2. Oktober 2014, ZDF Konferenzzentrum Mainz

„Einmischen und Mitgestalten“ – Die Messe für Kinder- und Jugendbeteiligung

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden für eine tolle Veranstaltung!

In seinem 9. Jahr fand der Demokratie-Tag wieder als die „Messe für Kinder- und Jugendbeteiligung“ statt und lud auch dieses Jahr unter dem Motto „Einmischen & Mitgestalten“ zum Mitmachen ein. Über 500 Teilnehmende nutzten die offene Gestaltung der Messe mit Ausstellungsständen, Workshops, Filmen und Diskussionen als lebendige und vielfältige Plattform für Weiterbildung, Informationen, Austausch und Vernetzung.

Impressionen

Fotos: Sappho Beck, beta – Die Beteiligungsagentur
Nutzung im Zusammenhang mit dem Demokratie-Tag bei Quellenangabe erlaubt!

Bildergalerie auf rlp.de mit weiteren Fotos

Veranstalter, Partner und Unterstützer

Wir danken allen Partnern und Förderern, die durch ihre aktive und finanzielle Unterstützung die Durchführung des Demokratie-Tages Rheinland-Pfalz ermöglicht haben!

Veranstalter

Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.Staatskanzlei Rheinland-PfalzLandtag Rheinland-PfalzServiceagentur 'Ganztägig lernen' Rheinland-PfalzMinisterium für BildungMinisterium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und FrauenInstitut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) Mainz

Partner

ZIRP – Zukunftsinitiative Rheinland-PfalzMinisterium für Umwelt, Energie, Ernährung und ForstenMinisterium des Innern und für Sport Rheinland-PfalzLotto-Stiftung Rheinland-PfalzLandeszentrale Politische Bildung Rheinland-PfalzGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-PfalzKoordinierungsstelle 'Demokratie lernen und leben' im PLPädagogisches Landesinstitut Rheinland-PfalzBertelsmann Stiftung

Unterstützer

Verband Deutscher Schulgeographen e. V. (LV Rheinland-Pfalz)Deutsche Vereinigung für politische Bildung e. V. (LV Rheinland-Pfalz)Wettbewerb 'Demokratisch Handeln'Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e. V. (LV Rheinland-Pfalz)Grundschulverband Rheinland-PfalzDer Deutsche SchulpreisLandesschülerInnenvertretung Rheinland-PfalzFriedrich-Ebert-Stiftung Rheinland-PfalzDeutsche Kinder- und JugendstiftungProgramm 'Ideen für mehr! Ganztägig lernen.'

Medienpartner

ZDFSWR

Pressespiegel

OK:TV Mainz berichtet über den 9. Demokratie-Tag

Eine lebendige Demokratie braucht aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich an Staat und Gesellschaft beteiligen. Dazu ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche möglichst früh lernen, mitzubestimmen und Verantwortung zu übernehmen. Und sie müssen die Erfahrung machen, dass ihre Stimme und ihre Tat etwas bewegen und verändern können.

Erziehung und Bildung zur Demokratie finden an vielen Orten in unserer Gesellschaft statt; zuallererst in der Familie, später in der außerschulischen Jugendarbeit und Jugendbildung. Partizipation wird aber auch in Kindergärten und Schulen praktiziert und gelebt.

Der landesweite Demokratietag ist ein wichtiges Forum, um Menschen aus all diesen Lebens­bereichen zusammenzubringen, Erfahrungen auszutauschen, Lern- und Vernetzungsmöglichkeiten zu bieten und neue Impulse für Kinder- und Jugendbeteiligung zu entwickeln.

Als Schirmherrin lade ich Sie alle ganz herzlich zum 9. Demokratietag 2014 in Mainz ein.

Ihre

Malu Dreyer

Ministerpräsidentin, Land Rheinland-Pfalz

Das Programm

Beim Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz 2014 erwartete die Teilnehmr ein vielfältiges Programm für Erwachsene und Jugendliche: Poetry Slam, Fachvorträge, Diskussionsrunden, Filme, Workshops und noch vieles mehr standen auf dem Programm.

Zur Mitgestaltung des Programms haben die Veranstalter offen alle dazu eingeladen, den Demokratie-Tag mit ihren Beiträgen und Ideen mitzugestalten. So ist ein buntes Programm entstanden, das von den Akteuren aus den Feldern Demokratiepädagogik, politische Bildung, schulische und außerschulische Jugendarbeit und Jugendbildung sowie der Engagementförderung selbst gestaltet wird.

Das Programm-Heft zum 9. Demokratie-Tag als PDF-Download.

09:45-10:00: Musikalischer Auftakt
TrashDrumming Group der Albert Schweitzer Realschule plus Koblenz unter der Leitung von Alex Sauerländer

Vor bereits 8 Jahren gegründet, als AG der Ganztagsschule in Kooperation mit der städtischen Musikschule Koblenz. Seit gut drei Jahren hat sich ein harter Kern an musikbegeisterten Schülern um den Leiter Alex Sauerländer herausgebildet. Mit ungeheuer viel Fleiß und Enthusiasmus trommeln die Mitglieder einmal wöchentlich auf ganz gewöhnlichen Tonnen aus dem Baumarkt (daher der Name TRASHdrumming). Ein durcharrangiertes Programm voller Power, Präzision, Phantasie und Musikalität. Einfach gut – und das auf Regentonnen……

Anbieter: Albert Schweitzer Realschule plus Koblenz

10:00-10:10: Eröffnung des Demokratie-Tags
Sappho Beck, Tagungsmoderation; Hans Berkessel, Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik

Anbieter: Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik

10:10-10:20: Begrüßung durch das ZDF

Elmar Theveßen, stellv. Chefredakteur des ZDF

Anbieter: ZDF

10:20-10:35: Poetry Slam mit Gedanken zur Demokratie
Philipp Herold und Stefan Dörsing

Lyrisch verspielt, kritisch, rhythmisch und engagiert präsentieren sich junge Dichter beim Poetry Slam. Vorgetragen werden Texte aller Genres, Gedichte, short storys, Songtexte und Prosa. Ursprünglich stammt Poetry Slam aus Chicago, doch erobert er seit mehreren Jahren auch die deutschen Bühnen und ist aus der jungen Literaturszene in Rheinland- Pfalz nicht mehr wegzudenken. Die Universität Koblenz-Landau ist von Anfang an aktiv an der Entwicklung beteiligt. Das Zentrum für Kultur- und Wissensdialog (ZKW) veranstaltet den größten Slam in Rheinland Pfalz und hat bereits zweimal die Landesmeisterschaften ausgetragen.

Beim Demokratietag zeigen Philipp Herold und Stefan Dörsing ihr Können. Philipp Herold studiert Kulturwissenschaft am Campus Koblenz. 2011 wurde er deutscher Vizemeister im Poetry Slam (U20), 2013 Rap Slam Champion. In diesem Jahr wurde er mit dem Martha-Saalfeld-Förderpreis ausgezeichnet. Stefan Dörsing wurde mit seinem Team Allen Earnstyzz er zweimal Poetry Slam Vize-Meister. Die beiden zählen zu den besten Poetry Slammern Deutschlands und sind Mitarbeiter des ZKW der Universität Koblenz-Landau.

Anbieter: Zentrum für Kultur- und Wissensdialog (ZKW) der Universität Koblenz-Landau

10:35-10:50: Jugendbeteiligung zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Sappho Beck im Gespräch mit engagierten Jugendlichen

Die Moderatorin des Demokratie-Tags Sappho Beck spricht mit jugendlichen Vertreter/innen der Landesschüler/innen-Vertretung (Katharina Lambers), der evangelischen Jugend der Pfalz (Svenja Lambert) und der Jugendfeuerwehr (Felix Schmidt) über die Motive und die Kontexte ihres Engagements, über positive und negative Erfahrungen, Vor- und Nachteile sowie die Vereinbarkeit mit den Anforderungen in Schule, Ausbildung und Studium. Damit sollen gleich zu Beginn der Tagung Chancen und Grenzen jugendlichen Engagements und das Spannungsverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit beleuchtet werden.

Anbieter: Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik

11:30-12:00: Live on stage – as ONE!
Ensemble „live on stage – as ONE!“

Ein Preview mit Ausschnitten der für den 22.11.2014 in der Pirmasenser Festhalle geplanten Uraufführung der TOLERANZ-Revue „live on stage – as ONE“ der JugendKulturWerkstatt Pirmasens. Die Idee eine Live-Performance auf die Beine zu stellen, die einen Querschnitt der Jugendkultur der Südwestpfalz zeigt und bei der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer künstlerisch mit dem Thema „Toleranz“ auseinandersetzen wird derzeit von über 100 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die Tat umgesetzt.

Anbieter: JugendKulturWerkstatt Pirmasens (Träger: Internationaler Bund (IB) e.V.)

12:00-12:15: Grußwort der Schirmherrin
Malu Dreyer, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz

Anbieter: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

12:15-12:30: Ministerpräsidentin Maul Dreyer im Gespräch mit Sappho Beck
Malu Dreyer, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz; Sappho Beck, Tagungsmoderation

Anbieter: Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik

11:00-11:30: Coolness-Training (CT) "Wertschätzung und Respekt"
Gerald Claus, Schulsozialarbeit

Wie können Kinder und Jugendliche eine Kultur des Hinschauens entwickeln und die friedfertige Einmischung in schwierigen Situationen erlernen?
Das Coolnesstraining bietet die Verfestigung eines zivilisatorischen Standards der Friedfertigkeit, vermittelt den Schülerinnen und Schülern Strategien zum Umgang mit Konflikten und regt zur Zivilcourage an.
Im Rahmen des Angebots können verschiedene Einheiten des Coolnesstrainings kennengelernt und erprobt werden:

Baum der Wertschätzung
Kugellager
Vertrauensspiel
Klassensoziometrie

Anbieter: Integrierte Gesamtschule Wörth

13:30-14:15: Aktionszeit zur Vorstellung des Profilfaches „Fit und Stark“
Botschafter aus der 6. und 9. Klasse mit Unterstützung der SV-Lehrerin Stephanie Seumer

„Fit und Stark“ ist ein zweistündiges Profilfach an der IGS Landau, das für alle Klassen der Stufen 5-10 verpflichtend ist. Es fördert das soziale Lernen und dient der Persönlichkeitsentwicklung sowie der Berufs- und Lebensweltorientierung der SchülerInnen. Das Fach wurde mit einem durchgängigen und stufenweise aufeinander aufbauenden Konzept entwickelt. Die Klassen werden durch beide Tutoren geteamt unterrichtet, in höheren Klassenstufen modulweise auch innerhalb einer Jahrgangsstufe.

Beispiele für inhaltliche Schwerpunkte sind in Klassenstufe 5 „Wir werden eine Klasse“ und in Stufe 6 „ICH und DU – Gewaltpräventivprogramm“. Parallel zur inhaltlichen Arbeit werden Spiel- und Reflektionsbausteine zum sozialen Lernen bearbeitet, die beispielsweise Interaktionsspiele zur Verbesserung der Klassengemeinschaft beinhalten.

Bausteine zur Persönlichkeitsbildung und Lebensweltorientierung bilden die inhaltlichen Schwerpunkte der Klassenstufen 7 bis 10. In Stufe 8 und 9 stehen Bausteine zur Berufsorientierung und -vorbereitung im Mittelpunkt. Ab der neunten Klassenstufe wird der Klassenrat als wöchentliches Planungs- und Reflexionsinstrumentes der SchülerInnen in das Fach „Fit und Stark“ eingebettet.

Während der Aktionszeit stellen „BotschafterInnen“ aus den Klassenstufen 6 und 9 die Schwerpunkte des Profilfaches in den einzelnen Klassenstufen vor. Zudem sollen einige Beispiele aus der Praxis dazu dienen, das Fach für die Besucher lebendig zu machen. Schließlich laden Spielangebote, die von den SchülerInnnen angeleitet werden, zum Mitmachen ein.

Anbieter: Integrierte Gesamtschule Landau

14:15-15:15: Austausch mit den Modellschulen für Partizipation und Demokratie
Die Modellschulen für Partizipation und Demokratie sind ein gemeinsames Programm der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ RLP, der Koordinierungsstelle „Demokratie lernen und leben“ im PL und des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur RLP.

Kommen Sie in Kontakt mit den Praktikern der Modellschulen für Partizipation und Demokratie! In diesem Zeitfenster sind Ansprechpartner der 18 Modellschulen auf der Aktionsfläche und freuen sich darauf, Ihre Fragen rund um ihre Schulentwicklung, den Klassenrat, Schülerbeteiligung, selbstverantwortliches Lernen, Kinderrechte, Peer-to-Peer-Projekte u.v.m. zu beantworten und mit Ihnen zu diskutieren.

Die insgesamt 45 Modellschulen haben es sich zum Ziel gesetzt, gelingende Modelle einer demokratischen Lern- und Schulkultur zu entwickeln, zu erproben und zu realisieren – ganz im Sinne des Orientierungsrahmens Schulqualität für Rheinland-Pfalz.

Anbieter: Modellschulen für Partizipation und Demokratie

11:00-11:45: Offener Dialog über die Zukunft der Bildung in RLP
Katharina Lambers, LSV-Außenreferentin; Ruth Ratter, MdL; Klaus-Peter Hammer, GEW-Landesvorsitzender; Moderation: Hannah-Katharina Kiennen, LSV-Vorstand

Das forum | neue bildung stellt in einer großen Diskussionsrunde den ersten Entwurf seines Forderungskatalogs vor. Gesucht werden Kommentare, Ergänzungen und kritische Rückmeldungen zu dem aktuellen Stand unserer politischen Forderungen, die sich aus den über zwanzig Dialogveranstaltungen in Eifel, Westerwald und Pfalz seit 2011 entwickelt haben.

Anbieter: forum | neue bildung – Bildungspolitischer Dialog für Gerechtigkeit, Inklusion, Selbstbestimmung und Demokratie

12:30-13:15: Fishbowl-Diskussion zum Thema Demokratie in Schulen und Information über das FSJ-Projekt
LandesschülerInnenvertretung RLP

Wir planen eine Diskussionsrunde zum Thema Demokratie in der Schule, bei der wir SchülerInnen und Jugendliche über ihre Rechte informieren wollen und einen Ausblick geben wollen, wie weit diese Rechte noch ausbaufähig sind.

Die Information über unser FSJ-Projekt geht auch in die Richtung Demokratisierung von Schulen, da es ein Fotoprojekt ist, welches SchülerInnen eine Plattform für den Meinungsaustausch bietet. Weitere Infos finden Sie hier: http://gesichtzeigenfuer.wordpress.com/

Anbieter: LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz

13:15-13:45: PolitikerInnen-Gespräch: Gold und unsere Verantwortung
Dr. Hartmut Heidenreich im Austausch mit Ruth Ratter, Bd 90/Die Grünen im Landtag RLP, und Jörg Denninghoff, SPD-Fraktion im Landtag RLP

Ob im Handy, dem Ring oder der Zahnkrone – Gold besitzt fast jeder. Bis zum Gehalt von 0,5 g Gold pro Tonne wird Gestein zermahlen, mit Zyanidlauge versetzt oder Quecksilber amalgamiert. Hochgiftig – für Mensch, Tier, Natur in den Abbauländern. Offener Tagebau lässt riesige Krater, Berge von Giftmüll sowie vergiftetes Wasser zurück. 0,034 g Gold im Handy stehen für rund 200 kg Giftmüll! Wie ist verantwortungsvolle Rohstoffpolitik möglich? Ist Gold als Anlage zu rechtfertigen? Kann Recycling die Goldförderung drosseln?

Anbieter: Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) e.V.

14:00-15:00: Mehr Demokratie wagen – aber mit wem und wie?
Moderation: Prof. Dr. Thomas Leif, Gäste: Joachim Mertes, Präsident des Landtages Rheinland-Pfalz; Prof. Dr. Manuela Glaub, Politikwissenschaftlerin an der Universität Koblenz-Landau; Hans Berkessel, Sprecher der Landesgruppe Rheinland-Pfalz der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.; Gerd Winkelmeier, Sprecher des Landesvorstands Rheinland-Pfalz von Mehr Demokratie e.V.

Ausgehend vom epochemachenden Motto der Regierungserklärung Bundeskanzler Willy Brandts vom Oktober 1969 soll 45 Jahre später eine Bilanz gezogen und ein kritischer Blick auf unsere heutige Demokratie geworfen werden. Wie effektiv und erfolgreich sind Instrumente direkter Demokratie? Sind Formen bürgerschaftlichen Engagements im sozialen Kontext nur billigere Ersatzlösungen für Defizite staatlichen Handelns oder sind sie der soziale Kitt unserer demokratischen Gesellschaft? Welche Bedeutung hat das Ehrenamt heute? Welche neuen Partizipationsformen gibt es und welche Wirkung können sie entfalten? An welchen Stellen können tradierte Inhalte und Abläufe parlamentarischer Demokratie verändert oder ergänzt werden? Kann über Maßnahmen wie die Absenkung des Wahlalters oder die Erhöhung der Transparenz beim Regierungshandeln mehr politische Beteiligung erreicht werden? Gibt es einen Zusammenhang und Übergänge zwischen sozialem (karitativem) und im engeren Sinne politischem Engagement? Welche Rolle spielen Schule und Jugendbildung bei der Herausbildung eines „demokratischen Habitus“, d. h. der Bereitschaft sich in seine eigenen und die Angelegenheiten der Gesellschaft einzumischen und diese mitzugestalten? Können frühe und positive Partizipationserfahrungen im Rahmen einer demokratischen Schulkultur, das Lernen und Erleben von Demokratie von Kindheit und Jugend an eine Basis für späteres bürgerschaftliches und politisches Engagement sein? In welchem Verhältnis stehen klassische politische Bildung und Demokratiepädagogik?

Diese und andere Fragen sind Gegenstand eines Podiumsgespräches, das Moderator Prof. Dr. Thomas Leif (Chefreporter des SWR) mit Landtagspräsident Joachim Mertes, der Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Manuela Glaab (Universität Koblenz-Landau), dem Demokratie-Pädagogen Hans Berkessel und Gerd Winkelmeier (Verein Mehr Demokratie e. V.) führen wird. In Kurzinterventionen sollen mit Svenja Lambert (Evangelische Jugend der Pfalz) und Felix Schmidt (Jugendfeuerwehr) jugendliche Vertreter ehrenamtlichen Engagements in die Diskussion einbezogen werden und über ihre Erfahrungen berichten.

Anbieter: Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik

10:45-11:15: Zukunftsformer – was bleibt, entscheidest du.
Julia Schneider, DKJS

Als Praxisbeispiel für Jugendengagement stellt die DKJS ihr Programm Zukunftsformer vor: Eine eigene Bienenzucht, ein nachhaltiger Barfußpfad oder ein selbst zubereitetes Festessen aus regionalen Zutaten – im Rahmen von Zukunftsformer realisieren Jugendliche eigene Projekte und übernehmen Verantwortung. Ganz nebenbei erfahren sie, was Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bedeutet und wie sie ihre Umwelt aktiv mitgestalten können. Zukunftsformer unterstützt drei ausgewählte Jugendzentren in Rheinland-Pfalz dabei, Projekte zum Thema BNE mit Jugendlichen umzusetzen. Es handelt sich um ein offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der UNESCO. Die Ehrung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln nachhaltiges Denken und Handeln. Zukunftsformer ist ein gemeinsames Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten (MULEWF) und des Ministeriums für Integration, Familien, Kinder, Jugend und Frauen (MIFKJF) in Rheinland-Pfalz.

Anbieter: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

11:15-12:00: Offenes und selbstbestimmtes Lernen in der Grundschule

Klasse 4c mit den Lehrerinnen Frau Mertes, Frau Haubst, Frau Schwarz und Frau Steitz

Die Klasse 4c der Grundschule St. Johann aus Konz stellt sich und ihr „Freiarbeitskonzept“ anhand eines Kurzfilmes (Dauer ca. 15 Minuten) vor.
Danach arbeiten die Kinder an ihren individuellen Arbeitsplänen mit entsprechendem Arbeitsmaterial. Hierbei erhalten die Teilnehmer des Workshops einen Einblick in die Arbeitsweise und es darf gerne mitgearbeitet werden!
Die Lehrkräfte der Schule stehen für Fragen zur Umsetzung des Konzeptes im Unterricht der Grundschule zur Verfügung.

Anbieter: Grundschule St. Johann Konz

12:30-13:15: Praxishilfen Demokratiepädagogik
Silke Schneider, Wochenschau Verlag; Dr. Wolfgang Beutel, Demokratisch Handeln

Ausgehend von den vielfältigen Veröffentlichungen zur Demokratiepädagogik wollen wir in die thematische Breite und Vielfalt des gegenwärtigen Literaturangebotes unter schulpraktischer Perspektive hineinführen, vorhandene Veröffentlichungen diskutieren sowie einen Ausblick auf entstehende Arbeiten geben. Ausgangspunkt ist das aktuelle Themenheft Demokratiepädagogik des WS-Verlags, das auf eine Vermittlung zwischen der demokratiepädagogischen Grundlage von Schule und der unterrichtlichen pol. Bildung zielt. Die Teilnehmer des WS erhalten dieses Heft.

Anbieter: Wochenschau Verlag; Förderprogramm Demokratisch Handeln

13:15-14:00: Projekte der Demokratie in Schule und Jugendarbeit
Workshopmoderation: Dr. Wolfgang Beutel

In Schulen und Jugendinitiativen laufen zahlreiche Projekte, die den Alltag der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit gestalten. Was machen die Akteure mit abgeschlossenen Aktivitäten und Ergebnissen dieser? Wie können Ergebnisse für andere sichtbar gemacht werden und zum Handeln anregen? Möglichkeiten der Vernetzung und Außenwirkung, die durch das Förderprogramm Demokratisch Handeln möglich sind, werden im Workshop anhand von Beispielen aufgezeigt.

Anbieter: Förderprogramm Demokratisch Handeln

14:15-14:45: "Lernen durch Engagement" als Chance für die Schulentwicklung
Christiane Steinmetz, Bürgerstiftung Pfalz; Eva Korsmeier, Montessorischule Landau

Nach einer Einführung in die Grundlagen der Methode „Lernen durch Engamgent“ durch Christiane Steinmetz, Leiterin des Kompetenzzentrum „Lernen durch Engagement“ der Bürgerstiftung Pfalz und Lehrbeauftragte für Lernen durch Engagement an der Universität Koblenz-Landau, stellt Eva Korsmeier von der Montessorischule Landau ihre praktischen Erfahrungen bei der Umsetzung für LdE vor. Im Anschluss erfolgt eine modierte Diskussion über die Chancen von „LdE“ für die Schulentwicklung.

Anbieter: Bürgerstiftung Pfalz

15:00-15:30: Die Studientage „Rechtsextremismus im Alltag“
Studierende aus dem Moderatorenteam der Studientage; Hans Berkessel, DeGeDe; Lydia Trapp, Innenministerium

Rechtsextreme-, fremden- und menschenfeindliche Einstellungen in Form von gelebter Intoleranz, autoritären Denkmustern, Ausgrenzung und Gewaltbereitschaft gegenüber Andersdenkenden, Menschen mit Migrationshintergrund u. a. Minderheiten reichen bis weit in die Mitte unserer Gesellschaft hinein und sind damit Teil unserer Alltagswelt.
Bei den Studientagen haben die Jugendlichen Gelegenheit, sich nach einer allgemeinen Einführung mit den Themen „rechtsextreme Musik“, „Rechtsextremismus im Internet“, „Rechtsextremismus und Gewalt“, „Rechtsextremismus und Fußball“ und „Menschenrechte statt Fremdenfeindlichkeit“ in Workshops aktiv auseinander zu setzen.

In der Kurzpräsentation wird diese Informations- und Präventionsveranstaltung für Schüler/innen vorgestellt.

Anbieter: Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V., Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz

10:45-11:30: Das jugendforum rlp
Moderatoren des jugendforum rlp; Birger Hartnuß, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz; Sigrid Meinhold-Henschel, Bertelsmann Stiftung

Die Bertelsmann Stiftung und die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz gestalten einen gemeinsamen Programmpunkt zum jugendforum rlp und den Folgeprojekten.

Anbieter: Bertelsmann Stiftung, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

11:30-12:00: Bildungslandschaft Neuwied
Die Schülerinnen und Schüler der Bildungslandschaft Neuwied

Wir, die Ludwig-Erhard-Schule,BBS Neuwied (LES) , das Rhein-Wied-Gymnasium (RWG) mit der Integrierten Gesamtschule (IGS) Neuwied, haben 2012/2013 die Bildungslandschaft Neuwied gegründet, in Kooperation mit dem Kinder– und Jugendbüro Neuwied.
Ziel der Kooperation ist es, in den sehr unterschiedlichen Schulformen gemeinsam Synergieeffekte zu nutzen und die Demokratieerziehung zu intensivieren. Eine Ausweitung des Projektes um weitere Schulen in Neuwied ist nach der Erprobungsphase in Kürze geplant.

Anbieter: Ludwig-Erhard-Schule, BBS Wirtschaft Neuwied, Rhein-Wied-Gymnasium, Integrierte Gesamtschule Neuwied

12:30-13:15: Werkstatt Kinderrechte und Demokratielernen

Makista – Bildung für Kinderrechte und Demokratie zusammen mit 
Grundschule Süd Landau und Regenbogenschule Schmalenbach


Drei rheinland-pfälzische „Modellschulen für Partizipation und Demokratie“ tauschen sich im Rahmen einer Entwicklungs-Werkstatt zur Umsetzung der Kinderrechte im Schulalltag aus – ein Kooperationsprojekt des Vereins Makista mit der Serviceagentur Ganztägig lernen, dem Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Die Schulen entwickeln eigene Ansätze zur Umsetzung der Kinderrechte: Schule als wertgestützter und demokratischer Lern- und Lebensraum, in dem sich Kinder sicher und geborgen fühlen, ohne Mobbing und Gewalt lernen, ihre Potenziale entwickeln, sich beteiligen und Verantwortung übernehmen können. Nach einer einführenden Präsentation können die Teilnehmer mit Unterstützung einer Schulleiterin erarbeiten, wie sich die eigene Schule zum „Haus der Kinderrechte“ entwickeln kann.

Anbieter: Makista – Bildung für Kinderrechte und Demokratie

13:15-13:45: Systemische Implementierung der Demokratiepädagogik in Schulen
Helmolt Rademacher, Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik und HKM-Projekt „Gewaltprävention und Demokratielernen“ (GuD)

In vielen Schulen gibt es gute demokratiepädagogische Ansätze, aber sie sind teilweise isoliert und nicht vernetzt. Auch gelingt es an vielen Schulen nicht diese Programme über viele Jahre mit gleichbleibender Qualität durchzuführen bzw. weiter zu entwickeln. Der Workshop vermittelt Ideen wie eine nachhaltige Implmentierung von Demokratiepädagogik möglich ist und welche Rahmenbedingungen, Unterstützungsleistungen und Instrumente dabei hilfreich sind.

Anbieter: Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik, HKM-Projekt „Gewaltprävention und Demokratielernen“ (GuD)

13:45-14:30: "Machen Medien mobil und stark?" Überlegungen für eine inklusive Medienbildung
medien+bildung.com

Machen Medien mobil oder stark? Können Sie gesellschaftliche Teilhabe und das individuelle Stärkenbewusstsein in inklusiven Kontexten stärken und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Braucht es spezielle Methoden und Konzepte?
Diesen Fragen nähert sich m+b.com in einem landesweiten Projekt und testet in der Praxis Methoden und Konzepte aus.
Im Workshop wird der Stand des Projektes präsentiert und werden einzelne Methoden praktisch durchgeführt.

Anbieter: medien+bildung.com gGmbH

14:45-15:15: Workshop: Klartext gegen rechtsextreme Ökosprüche – ein Einstiegstraining
Dr. Nils Franke, Wissenschaftliches Büro Leipzig

„Umweltschutz ist Heimatschutz!“ tönt z. B. die NPD. Wie geht man damit um, wenn die RechtsextremistInnen sich im Natur- und Umweltschutz breit machen und hier nach Zustimmung fischen? Was muss man trainieren, um fit zu sein – zur Gegenargumentation?
Der Workshop klärt über die grundlegende Denkfigur der RechtsextremistInnen im Bereich Natur- und Umweltschutz auf, den „Mythos Germania“. Hat man diesen verstanden, dann fällt es leicht, den RechtsextremistInnen gegenüberzutreten und ihren Anbiederungsversuchen eigene Argumente entgegenzusetzen.

Anbieter: Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

11:00-11:30: Herausforderung Inklusion

Der Auftrag der Behindertenrechtskonvention heißt Inklusion. Dabei muss klar sein: Inklusion meint nicht nur Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen. Inklusion heißt: Alle Kinder sind von Anfang an dabei, keines wird ausgesondert oder zurückgelassen.
Die GEW setzt sich für gute Arbeits- und Lernbedingungen ein, in denen sich Inklusion umsetzen lässt. Klar ist: Das kann nur gemeinsam funktionieren.
Wir bieten für unsere Mitglieder Möglichkeiten, sich durch Fortbildungs- und Informationsangebote zu qualifizieren sowie sich über das professionelle Selbstverständnis und Miteinander zu verständigen.
Der Film „Gemeinsam für Inklusion“ ist hierfür ein Baustein. Die Aussagen in dem Film basieren auf einer Online-Befragung der GEW-Mitglieder, die im Oktober 2010 stattgefunden hat.
Laufzeit: 5:35 Minuten

Im Anschluss an den Film soll ein Gedanken- und Meinungsaustausch zum Thema stattfinden.

Anbieter: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Rheinland-Pfalz

11:30-11:45: Lernen durch Engagement – am Beispiel Hamburg
Bürgerstiftung Pfalz

Die Bürgerstiftung Hamburg beschreibt in dem Film anhand von konkreten Fallbeispielen die Methode und ihre Chancen für Schüler/innen, Lehrer/innen und Schule.

Anbieter: Bürgerstiftung Pfalz

12:30-13:00: Demokratie-Bildung und -Erziehung als Kernaufgabe der gemeinschaftskundlichen Fächer – Vorstellung des neuen Lernplans Erdkunde für die Sekundarstufe I
Karl-Walter Hoffmann, Dr. Annegret Schwarz

Mitglieder der Fachdidaktischen Kommission für das Fach Erdkunde informieren über die Neuerungen in dem grundlegend veränderten Lehrplan.

Anbieter: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur

13:00-13:30: Demokratie-Bildung und -Erziehung als Kernaufgabe der gemeinschaftskundlichen Fächer – Vorstellung des neuen Lernplans Geschichte für die Sekundarstufe I
Christian Sieber, Dr. Ralph Erbar

Mitglieder der Fachdidaktischen Kommission für das Fach Geschichte informieren über die Neuerungen in dem grundlegend veränderten Lehrplan.

Anbieter: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur

13:30-14:00: Demokratie-Bildung und -Erziehung als Kernaufgabe der gemeinschaftskundlichen Fächer – Vorstellung des neuen Lernplans Sozialkunde für die Sekundarstufe I
Bettina Anslinger-Weiss, Ingo Kreusser

Mitglieder der Fachdidaktischen Kommission informieren über die Neuerungen in dem grundlegend veränderten Lehrplan.

Anbieter: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur

14:00-14:30: Lions-Quest "Erwachsen werden" und "Erwachsen handeln"
Zahra Deilami, Fachbereichsleiterin Lions-Quest

Das Lebens- und Sozialkompetenz-Programm Lions-Quest (LQ) umfasst LQ „Erwachsen werden“ für 10-14 Jährige und LQ „Erwachsen handeln“ für 15-21 Jährige. Die Programmteile richten sich in Form von Fortbildungsseminaren an die Zielgruppen der Lehrkräfte, SozialpädagogInnen, AusbilderInnen sowie (ehrenamtliche) MultiplikatorInnen in der außerschulischen Jugendarbeit/-Bildung, die mit den jeweiligen Altersgruppen arbeiten. Konkret handelt es sich beim Lions-Quest Programm darum, durch die Vermittlung von relevanten Inhalten sowie didaktischen und methodischen Kompetenzen die Zielgruppen, also z.B. Lehrkräfte, dabei zu unterstützen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Lebens- und Sozialkompetenzen zu vermitteln bzw. deren Entwicklung und Verstärkung zu fördern. Auch sollen die Fähigkeit, querzudenken und kritisch zu hinterfragen (critical thinking), die Auseinandersetzung mit Werten und Normen, selbständiges Denken und Reflektionsfähigkeit der Selbst- und Fremdwahrnehmung und damit einhergehende Vorbilder und Menschenbilder, durch Lions-Quest gefördert werden.
Lions-Quest „Erwachsen handeln“ fokussiert darüber hinaus die Demokratiebildung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Befähigungen zur Wahrnehmung der Bürgerrolle, ein ausgeprägtes Demokratieverständnis und Kompetenzen, die man braucht, um für jemanden bzw. ein Ziel, einen Inhalt usw. einzutreten (advocacy skills), sowie die Bereitschaft, durch gesellschaftliches Engagement zu lernen und sich konstruktiv in die Gesellschaft einzubringen (service learning) sollen gebildet bzw. gestärkt werden.
Fazit: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden mit Lions-Quest auf die realen Anforderungen der modernen Gesellschaft effektiver vorbereitet.

Anbieter: Hilfswerk der Deutschen Lions e.V.

14:30-15:00: Vorstellung einer Projektidee – Projektwoche in Schülerhand
Botschafter aus der 6. und 9. Klasse mit Unterstützung der SV-Lehrerin Stephanie Seumer

An der IGS Landau finden – neben den verpflichtenden Berufspraktika ab der achten Klassenstufe – über das Jahr verteilt insgesamt fünf Modul- bzw. Projektwochen statt:
Das Schuljahr beginnt für alle SchülerInnen mit drei Wochen, in denen sich die Klassen mit individuellen Themen beschäftigen: In der Klassenstufe 5 steht das Kennenlernen im Mittelpunkt, in den Stufen 6-7 wird in Kleingruppen in Fachmodulen gearbeitet und ab der achten Klassenstufe stellen sich SchülerInnen einer „Herausforderung“: sie sind zwei Wochen weg von zu Hause in einem selbst gewählten Projekt unterwegs, das körperliche, künstlerische oder soziale Schwerpunkte hat. Hier einige Beispiele der über 20 Herausforderungen dieses Jahres: „Mit dem Rad zum Bodensee“, „Wandertheater“ oder „Kulturen begegnen sich“. Die Herausforderungszeit findet ihren Abschluss in einer Nachbereitungs- und Reflexionswoche.

Während zwei weiterer Wochen im Laufe des Schuljahres arbeiten die SchülerInnen in themengebundenen Projekten, den sog. „TiWos“ (Themenintensivwochen). Diese Wochen bieten zu einem inhaltlichen Schwerpunkt, der im vorangehenden Unterricht mehrerer Fächer vorbereitet wird, verschiedene Zugänge und Gestaltungsmöglichkeiten. Beispielsweise wird in der Klassenstufe 5 alles rund um die „Steinzeit“ erarbeitet, während in 9 das Thema „Nationalsozialismus“ über Wahlmodule und eigene Schwerpunktbildung bearbeitet wird.

An der IGS Landau denken wir über die Einführung einer dritten Projektwoche pro Schuljahr nach. In 2015 soll erstmalig anhand eines einzelnen Projekttages ausprobiert werden, ob die SchülerInnen eine Projektzeit inhaltlich wie auch organisatorisch selbständig und eigenverantwortlich gestalten können. Wenn dieses Experiment gelingt, soll ab 2016 eine dritte Projektwoche am Ende des Schuljahrs stattfinden, die komplett in Schülerhand gegeben wird. Unser Ziel wäre es, dass die SchülerInnen zu einem gemeinschaftlich beschlossenen, schulweit festgelegten Thema Projekte selber anbieten oder wählen, sich Experten von außen suchen oder Pädagogen um Unterstützung bei ihren Projekt bitten können. Alle organisatorischen Aufgaben sollen von einem Orga-Team im Vorfeld geplant und während der Projektwoche übernommen werden.

Um alle dafür notwendigen Schritte zu planen und ein erstes Projektthema festzulegen, werden die Botschafter und Stufensprecher der IGS Landau sich noch in diesem Jahr gemeinsam mit begleitenden Pädagogen für zwei Tage auf Klausurtagung zurück ziehen.

In diesem Programmpunkt werden Beispiele aus der Praxis der Herausforderungen an der IGS Landau gezeigt und Details zur Konzeption der „Projektwoche in Schülerhand“ vorgestellt. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, gemeinsam mit den Teilnehmern Ideen, Praxiserfahrungen, kritische Aspekte und Lösungsansätze auszutauschen, die eine schülergesteuerte Projektzeit mit sich bringen kann.

Anbieter: Integrierte Gesamtschule Landau

15:00-15:30: Rolle, Bedeutung und Möglichkeiten von Kita- und Schulfördervereinen
Julia Latscha, Stiftung Bildung, stellv. Vorstandsvorsitzende; Daniela von Treuenfels, Stiftung Bildung, stellv. Vorstandsvorsitzende; Peter Gebauer, Bundesverband der Schulfördervereine e.V. (BSFV), stellv. Vorsitzender

Zivilgesellschaftliche Engagement im Bildungsbereich ist heute in Deutschland fester Bestandteil. Diese Engagement findet in Kita- und Schulfördervereinen statt. In einem interaktiven Gespräch stellt die Stiftung Bildung gemeinsam mit dem Bundesverband der Schulfördervereine e.V.(BSFV)die Rolle, Bedeutung und Möglichkeiten von Fördervereinen in Schule und Kita vor. Alle Interessierten und Engagierten sind herzlich zu diesem Austausch eingeladen.

Anbieter: Stiftung Bildung

Die Ausstellung

Beim Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz 2014 präsentierten über 60 Organisationen und Initiativen Ihre Angebote rund um die Themen Demokratie, Partizipation und Engagement.

  • Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung

    Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung im Weiterbildungszentrum Ingelheim

  • Demokratie lebt vom Mitmachen!

    Mehr Demokratie e.V. Landesverband Rheinland-Pfalz

  • Bildungslandschaft Neuwied

    Ludwig-Erhard-Schule, Berufsbildende Schule Wirtschaft in Kooperation mit dem Rhein-Wied-Gymnasium Neuwied und der Integrierten Gesamtschule

  • Informationsstand Aktion Tagwerk

    Aktion Tagwerk e.V

  • Vulkanpark, das heißestes Klassenzimmer

    Vulkanpark gGmbH

  • Jugendhaus ONE Pirmasens / Nicht-formale Bildung in der OKJA

    Jugendhaus ONE (Träger: Internationaler Bund (IB) e.V.)

  • JugendKulturWerkstatt Pirmasens / KULTUR von Anfang an – KULTUR für alle!

    JugendKulturWerkstatt Pirmasens (Träger: Internationaler Bund (IB) e.V.)

  • Kinder- und Jugendprojekte des 1. FSV Mainz 05

    1. FSV Mainz 05 – Abteilung CSR

  • CVJM mit Kopf – Herz und Hand – ein ganzheitlicher Ansatz

    CVJM Pfalz e.V. Ev.Jugendverband

  • Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung

    Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung

  • Serviceagentur “Ganztägig lernen” Rheinland-Pfalz

    Serviceagentur “Ganztägig lernen” Rheinland-Pfalz

  • Der Klassenrat. Gemeinschaft fördern. Kompetenzen bilden. Demokratie Lernen.

    Initiative Der Klassenrat

  • Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

    Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

  • jungbewegt – Dein Einsatz zählt.

    Bertelsmann Stiftung

  • Präventionsagentur gegen Rechtsextremismus

    Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz

  • Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

    Landeszentrale für politische Bildung

  • BUNDESWEITER AKTIONSTAG FÜR KINDERRECHTE ZUM 20.11.2014

    UNICEF-Mainz

  • Der Deutsche Schulpreis – Regionalteam West

    Der Deutsche Schulpreis – Regionalteam West; Robert Bosch Stiftung

  • Förderprogramm Demokratisch Handeln

    Förderprogramm Demokratisch Handeln

  • Netzwerk Friedensbildung Rheinland-Pfalz

    Netzwerk Friedensbildung Rheinland Pfalz

  • Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen

    Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen

  • Das Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz

    Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz

  • LMK (Bürgerfernsehen / BZBM / m&b.com)

    Landeszentrale für Medien und Kommunikation

  • Lions-Quest “Erwachsen werden” & “Erwachsen handeln”

    Hilfswerk der Deutschen Lions e.V.

  • Pädagogisches Landesinstitut und Geschichtslehrerverband

    Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz

  • Koordinierungsstelle Demokratie lernen und leben in Rheinland-Pfalz

    Koordinierungsstelle Demokratie lernen und leben im PL

  • Nachhaltige Entwicklung als Ziel und Aufgabe der Demokratie

    Beratung für Bildung für nachhaltige Entwicklung

  • Koordinierungsstelle “Zeugen der Zeit”

    Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz

  • Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e. V. LV RLP

    Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e. V. LV RLP

  • ZDFinfo

    ZDF

  • Demokratie leben und lernen im Hambacher Schloss

    Stiftung Hambacher Schloss

  • Makista – Bildung für Kinderrechte und Demokratie

    Makista – Bildung für Kinderrechte und Demokratie

  • Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik

    Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik

  • UNESCO_SCHULNETZWERK RHEINLAND-PFALZ

    UNESCO-Projekt-Schulen Rheinland-Pfalz

  • Verlagspräsentation

    Wochenschau Verlag, Dr. Kurt Debus GmbH

  • Landtag Rheinland-Pfalz

    Landtag Rheinland-Pfalz

  • GEW – Die Bildungsgewerkschaft stellt sich vor

    Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Rheinland-Pfalz

  • Die unabhängige, rheinland-pfälzische Initiative “EINE Schule für ALLE – länger gemeinsam lernen e.V.” mahnt!

    EINE Schule für ALLE – länger gemeinsam lernen e.V.

  • forum | neue bildung

    forum | neue bildung – Bildungspolitischer Dialog für Gerechtigkeit, Inklusion, Selbstbestimmung und Demokratie

  • GGG – Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule – Landesverband Rheinland Pfalz

    GGG Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule, Landesverband RLP

  • Was uns bewegt – BATWA, die Vergessenen des Waldes. Die Volksgruppe der Berpygmäen in Ruanda.

    Ruanda AG des Gymnasium Kusel

  • Friedrich-Ebert-Stiftung

    Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.

  • Mediathek Globales Lernen Trier

    Lokale Agenda 21 Trier e.V.

  • UNESCO- Projektschule IGS “Kurt Schumacher” -Fair trade AG

    Eine Welt AG – IGS “Kurt Schumacher” Ingelheim

  • Beitrag der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer zur Demokratieerziehung: Vorstellung der neuen Lehrpläne für die Sekundarstufe I

    Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur

  • Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) Mainz

    Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung

  • LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP)

    LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP)

  • Netzwerk für Demokratie und Courage Rheinland-Pfalz

    Netzwerk für Demokratie und Courage RLP

  • LandesElternBeirat Rheinland-Pfalz

    Landeselternbeirat

  • Mein Wasser – Dein Wasser – Unser Wasser / Was hat unser Wasser mit Demokratie zu tun ?

    Netzwerk Umweltbildung Region Trier/ NaturFreunde Trier-Quint e.V.

  • Klartext gegen rechtsextreme Ökosprüche – ein Argumentationstraining für Jugendliche

    Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

  • Netzwerk der Partizipation – mobile spielaktion e.V. – Trier

    mobile spielaktion e.V.

  • ELAN e.V.: Fußball – Ein Tor für die internationale Partnerschaft

    Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) e.V.

  • Das Naturhistorische Museum Mainz – ein Bildungsort für alle Menschen

    Naturhistorisches Museum Mainz (NHM)

  • Demokratie in den Kinderschuhen. Entwicklungen im Ersten Weltkrieg und in der Weimarer Republik

    Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.

  • Ausbildung bei Boehringer Ingelheim

    Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

  • Allgemeiner Deutscher Fahrradclub – ADFC Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.

    ADFC Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.

  • Die Kinderrechte des Janusz Korczak

    Freie Montessori Schule Landau

  • “Lernen erleben” an der IGS Wörth

    Integrierte Gesamtschule Wörth

  • Rudi-Stephan-Gymnasium Worms

    Rudi-Stephan-Gymnasium Worms

  • Grundschule St. Johann Konz

    Grundschule St. Johann Konz

  • IGS Kandel

    IGS Kandel

  • IGS Landau

    IGS Landau

  • Rhein-Wied-Gymnasium Neuwied

    Rhein-Wied-Gymnasium Neuwied

  • Georg-Forster-Gesamtschule Wörrstadt

    Georg-Forster-Gesamtschule Wörrstadt

  • IGS Oppenheim

    IGS Oppenheim

  • Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg

    Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg

  • Klassenrat – gelebte Demokratie in der Schule

    Erich Kästner Realschule plus Ransbach-Baumbach

  • Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim

    Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim

  • 25 Jahre Kinderrechte

    Grundschule Süd Landau

  • Demokratie an der BBS Kusel

    BBS Kusel

  • Demokratie leben und lernen-Klassenrat von Anfang an

    Grundschule Schillerschule Ludwigshafen-Mundenheim

  • Regenbogenschule Schalkenbach

    Regenbogenschule Schalkenbach

  • Grundschule Am Lemmchen Mainz-Mombach

    Grundschule Am Lemmchen Mainz-Mombach

  • Frauenlob-Gymnasium – G8GTS-Gymnasium – Modellschule für Partizipation und Demokratie

    Frauenlob-Gymnasium Mainz